Aktuelle Meldungen Familenrecht und Kinder
Fachbuch erschienen: Eltern-Kind-Entfremdung – Wissensstand und Kontroverse im Fachdiskurs
UPDATE Herausgegeben von Marc Serafin, Hildegund Sünderhauf. Induzierte Eltern-Kind-Entfremdung ist eine oft unerkannte Form familiärer Gewalt mit erheblich belastenden Auswirkungen auf die ganze Familie. Für entfremdete Kinder und Eltern können tiefgreifende Traumata damit verbunden sein.
Umfangreiche Stellungnahme zur Reform des Kindschaftsrechts veröffentlicht
Kinder brauchen Schutz vor Gewalt und vor Kontaktabbruch
Der Väteraufbruch für Kinder e. V. hat seine Stellungnahme zu den Referentenentwürfen des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zum Kindschaftsrechtsmodernisierungsgesetz (KiMoG) und zur Reform des Familienverfahrensrechts (FamFG) veröffentlicht. Der Verband begrüßt den Reformwillen, sieht jedoch erheblichen Nachbesserungsbedarf.
Erste Hilfe bei Trennung
Eine Trennung ist immer schwer. Sind Kinder involviert, kann das traumatische Folgen für diese haben. Für die gesamte Familie können sich dramtische Konsequenzen durch überstürzte Handlungen ergeben. Unser Kurzleitfaden spricht wichtige Themen an.
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Mit dem Gewalthilfegesetz (BGBl. 2025 I Nr. 57) hatte der 20. Deutsche Bundestag einen Schutzanspruch geschaffen, der Gewalt einseitig als Gewalt gegen „Frauen und ihre Kinder“ definiert. Kinder, die nicht bei ihren Müttern leben, sowie Männer, queere und nicht-binäre Personen, bleiben ausgeschlossen. Das verstößt offenkundig gegen die Gleichheitssätze (Art. 3 Grundgesetz) sowie widerspricht der EU-Richtlinie 2024/1385, die geschlechtsneutralen Schutz aller Gewaltopfer verlangt.
Die siebte internationale Konferenz des International Council on Shared Parenting (ICSP) zum Thema "Shared Parenting - Challenges and Opportunities" (Herausforderungen und Chancen des Wechselmodells) findet vom 3. bis 6. Dezember 2025 in Lissabon statt. Konferenzsprachen sind Englisch und Portugiesisch (mit teilweiser Simultanübersetzung).
Am 25.11.2025 fand unsere diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung statt. Markus Koenen und Michael Niegel wurden für weitere 2 Jahre in den Vorstand gewählt. Als neues Vorstandsmitglied begrüßen wir Frank Sagel, unser langjähriges Vereinsmitglied, im Kölner Vorstand.
Im vorliegenden Fall hatte die Mutter dem Vater wiederholt über Jahre Sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Das Kind wurde im Verlauf mehrfach untersucht und befragt, ohne dass sich Verdachtsmomente ergaben.
Der Väteraufbruch e. V. Bundesverein veranstaltet aktuell einen neuen Online-Fachvortrag zum Thema Eltern-Kind-Bindung im Kreuzfeuer der Fachwelt.
Neue Abendseminartermine von und mit Franzjoerg Krieg. Bitte nehmt bei Interesse direkt Kontakt zu Franzjoerg auf.
Nach § 1600 Absatz 1 Nr. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) kann ein Mann, der biologischer Vater eines Kindes ist, die Vaterschaft eines anderen Mannes, der bisher im rechtlichen Sinne der Vater des Kindes war, anfechten. Dies war bisher nicht möglich, wenn zur Zeit der Anfechtung zwischen dem betroffenen Kind und dem Vater im Rechtssinne eine sogenannte sozial-familiäre Beziehung bestand. Mit Urteil vom 9. April 2024 hat das Bundesverfassungsgericht diese Regelung für unvereinbar mit Artikel 6 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes (GG) erklärt und den Gesetzgeber zur Neuregelung verpflichtet.
Der Väteraufbruch für Kinder e.V. hat am 24.02.2025 in einem Offenen Brief an den Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier darum gebeten, das jüngst verabschiedete Gesetz für ein verlässliches Hilfesystem bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt (Gewalthilfegesetz) auf seine Verfassungsmäßigkeit zu prüfen. Unser Bundesverband kritisiert, dass das Gesetz gewaltbetroffene Männer, nicht-binäre Personen sowie Kinder, die bei ihren Vätern leben, systematisch ausschließt und damit gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes (Art. 3 GG) verstößt.
Viele Jugendämter sind so überlastet, dass sie den Kinderschutz nicht mehr gewährleisten können. Das ist das Ergebnis einer Umfage des WDR, an der sich 300 Jugendamtsleitungen aus ganz Deutschland beteiligt haben.
Über dieses Thema berichtet der WDR seit dem 08.01.2025 auch in Hörfunk und Fernsehen. Die ARD Story “Jugendämter in Not: Kinder in Gefahr?” von Berit Kalus und Katharina Wolff ist seit dem 08.01.2025 in der ARD Mediathek zu sehen.
Als Reaktion darauf fordern diverse NRW Landespolitiker Konsequenzen. Dabei ist die katastrophale Situation seit langem bekannt. Getan wird nichts. Im Gegenteil. Nur wenige Jugendamtsmitarbeitende trauen sich über die tatsächliche Situation an ihrem Arbeitsplatz bei einem öffentlichen Arbeitsgeber zu berichten. Viele Mitarbeitende schweigen in der Öffentlichkeit, weil sie Angst vor einer Kündigung oder anderen Sanktionen haben.
Wir, der Kölner Vorstand, wünschen ein gesundes und gutes Jahr 2025 und allen Eltern eine gute Beziehung zu ihrem Kind oder ihren Kindern!



