Aktuelle Meldungen Familenrecht und Kinder
Mitgliederabend Eltern-Kind-Entfremdung
Eltern-Kind-Entfremdung (EKE) ist ein emotional aufgeladener Begriff. Zudem wird EKE im derzeitigen öffentlichen Diskurs immer wieder in Frage gestellt und wird bei Rechtsprechung und Gesetzgebung vielfach unberücksichtigt. Wir wollen uns dem Thema sachlich nähern und dabei Begrifflichkeiten und die wissenschaftlichen Grundlagen klären.
EGMR: Kein Umzug der Kinder ohne Zustimmung des mitsorgeberechtigten Elternteils.
Der EGMR hat im Fall von Kindern mit vorliegender guter Bindung zum Vater geurteilt, dass der Umzug der Kinder ohne seine Zustimmung rechtswiedrig war. Zuvor hatte der Vater in einer vorläufigen Entscheidung die gemeinsame Betreuung der Kinder durch beide Elternteile erstritten. Nachdem dieses mit der Begründung gekippt wurde, die Mutter würde die Kinder ja gut betreuen, verzog die Mutter trotz gemeinsamen Sorgerechts in eine andere Stadt und meldete die Kinder an einer anderen Schule an.
Erste Hilfe bei Trennung
Eine Trennung ist immer schwer. Sind Kinder involviert, kann das traumatische Folgen für diese haben. Für die gesamte Familie können sich dramtische Konsequenzen durch überstürzte Handlungen ergeben. Unser Kurzleitfaden spricht wichtige Themen an.
Blog Kinder Trennung Familienrecht
31 Min. | Verfügbar bis zum 14/02/2026 | TV-Ausstrahlung am Sonntag, 18. Januar um 09:55
Das Nationale Zentrum für Frühe Hilfen (NZFH) widmet sich der Bedeutung von Vätern in der Kinderschutzpraxis. Die Autorinnen erläutern, warum die Einbindung von Vätern wichtig ist, und fassen Erkenntnisse aus Fallanalysen und Studien zusammen. Sie beleuchten Hintergründe für den mangelnden Einbezug von Vätern und formulieren konkrete Empfehlungen für die Fallarbeit.
Das LG Darmstadt hat mit Beschluss vom 10. November 2025 eine weitere richtungsweisende Entscheidung gegen unlautere gerichtliche Gutachten getroffen. Das Gericht benutzte dabei den Begriff "Abfassung" für ein ohne Hinweis auf KI vorgelegtes kieferchirugisches Gutachten, welches zudem durch einen Dritten erstellt wurde.
Jährlich werden in Deutschland zahlreiche Unterhaltsberechnungen für das Wechselmodell erstellt – und jede davon ist eine Herausforderung, denn die Berechnung nach aktuellen Gerichtsleitlinien ist sehr komplex.
Kinder machen viel Freude, kosten aber auch richtig viel Geld. Bis die zukünftigen Beitragszahler mal das Haus verlassen haben, akkumulieren sich durchschnittlich über 170.000 und mehr Euro. Dieses Engagement wird Eltern nicht ausreichend auf die Rente angerechnet.
Bald ist es wieder soweit, Heiligabend steht vor der Tür. Und wenn sich in vielen Familien und besonders bei den Kindern täglich die Vorfreude auf die Feiertage steigert, macht sich bei vielen sich allein fühlenden Elternteilen das unwohle Gefühl breit, diesen besonderen Abend evtl. alleine erleben zu müssen.
Mit dem Gewalthilfegesetz (BGBl. 2025 I Nr. 57) hatte der 20. Deutsche Bundestag einen Schutzanspruch geschaffen, der Gewalt einseitig als Gewalt gegen „Frauen und ihre Kinder“ definiert. Kinder, die nicht bei ihren Müttern leben, sowie Männer, queere und nicht-binäre Personen, bleiben ausgeschlossen. Das verstößt offenkundig gegen die Gleichheitssätze (Art. 3 Grundgesetz) sowie widerspricht der EU-Richtlinie 2024/1385, die geschlechtsneutralen Schutz aller Gewaltopfer verlangt.
Die siebte internationale Konferenz des International Council on Shared Parenting (ICSP) zum Thema "Shared Parenting - Challenges and Opportunities" (Herausforderungen und Chancen des Wechselmodells) findet vom 3. bis 6. Dezember 2025 in Lissabon statt. Konferenzsprachen sind Englisch und Portugiesisch (mit teilweiser Simultanübersetzung).
Am 25.11.2025 fand unsere diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung statt. Markus Koenen und Michael Niegel wurden für weitere 2 Jahre in den Vorstand gewählt. Als neues Vorstandsmitglied begrüßen wir Frank Sagel, unser langjähriges Vereinsmitglied, im Kölner Vorstand.
Im vorliegenden Fall hatte die Mutter dem Vater wiederholt über Jahre Sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Das Kind wurde im Verlauf mehrfach untersucht und befragt, ohne dass sich Verdachtsmomente ergaben.



